Die NSU-Monologe: Aufführung des Theaterstücks „NSU-Monologe“ mit anschließender Podiumsdiskussion

Bei der Berichterstattung über den so genannten Nationalsozialistischen Untergrund stand eins oft im Hintergrund: das Leid der Betroffenen. Die „NSU-Monologe“ sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, das die Geschichten dreier Familien erzählt, deren Angehörige vom NSU ermordet wurden. Mal behutsam, mal fordernd liefert das Stück intime Einblicke in ihren Kampf um die Anerkennung der Wahrheit. Die „NSU-Monologe“ sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

Wir möchten Sie einladen, die Perspektiven der Betroffenen kennenzulernen und sich sowohl dem Schmerz und der Wut, als auch der Willensstärke und dem Mut der Hinterbliebenen Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat zu stellen. 2026 jährt sich die „Selbstenttarnung“ des NSU zum 15. Mal. Daher findet im Anschluss an die Aufführung ein Podiumsgespräch statt, in dem unter anderem gefragt wird, was sich seit 2011 getan hat, was Erinnerung 15 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU für die Demokratie von heute bedeutet und welche sozialen und politischen Konsequenzen daraus folgen. Podiumsgäste tbd.

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Event Detail

12. Oktober 2026 18:00
12. Oktober 2026 21:00
Schopenhauerstraße 2, 99423 Weimar

Organizers

Bundeszentrale für politische Bildung
info@bpb.de
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, sich aktiv mit Politik auseinanderzusetzen, fördert politische Bildung und stärkt die Demokratie. Die bpb bietet Veranstaltungen, Publikationen, digitale Angebote und Förderprogramme.