Kunst gegen die nukleare Bedrohung
Atomwaffen bedrohen das Leben von Millionen Menschen. Nicht erst im Fall ihres Einsatzes, sondern bereits durch ihre Herstellung und Testung leiden bis heute insbesondere indigene Gemeinschaften und Minderheiten in ehemaligen Testgebieten unter den gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen der nuklearen Aufrüstung.
Die internationale Plakatsammlung ARTISTS AGAINST THE BOMB, initiiert von Estudio Pedro Reyes (Mexiko-Stadt) und der 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), vereint Arbeiten von Künstler*innen aus aller Welt, die sich für eine Zukunft ohne Atomwaffen einsetzen. Historische und eigens für das Projekt entstandene Werke verbinden unterschiedliche künstlerische Ansätze und zeigen: Kunst kann politische Debatten anstoßen, Erinnerung bewahren und Widerstand sichtbar machen.
Die Ausstellung erzählt von den humanitären Folgen des Atomzeitalters, von den Erfolgen der internationalen Abrüstungsbewegung und von der kollektiven Kraft des Widerstands. Die berührenden, provokativen und inspirierenden Werke laden ein, sich mit den Geschichten der Betroffenen auseinanderzusetzen und über die Verantwortung von Politik und Gesellschaft in Zeiten der nuklearen Aufrüstung nachzudenken.
Begleitet wird die Ausstellung von zwei öffentlichen Veranstaltungen, die den Blick auf unterschiedliche Perspektiven des Themas richten: auf die Erfahrungen von Überlebenden nuklearer Tests sowie auf die Rolle von Kunst und Kultur im Einsatz für Frieden und ein Ende der nuklearen Bedrohung.
- 21. September 2026: Vernissage mit Filmvorführung und Paneldiskussion “Radioactive Patriarchy: Feministische Perspektiven auf die Folgen der Atomwaffentests”
- 6. November 2026: Filmvorführung und Paneldiskussion: “Trending Now: The End of the World – Kunst und Widerstand gegen die nukleare Bedrohung”
- 22. Januar 2026: Finnisage