Zwischen Abwehr, Vereinnahmung und Selbstbestimmung

Was meinen wir, wenn wir unsere Projekte, Festivals, Konferenzen und künstlerischen Praktiken als postmigrantisch bzw. (post-)migrantisch labeln? Welche Analyse liegt dem Begriff der Gesellschaft der Vielen zugrunde und in welche Perspektive stellen wir uns damit? Ermöglichen die Begriffe Solidarität oder verschleiern sie Konflikte im weiten Feld migrantischer, nicht-weißer und antirassistischer Organisierung?

Diesen Fragen möchte das Panel kritisch nachspüren und sie in den Kontext der eigenen Praxis stellen. Es diskutieren die yezidisch-deutsche Performancekünstlerin und Migrationsforscherin Jacqueline Saki Aslan, die Performancekünstlerin und politische Bildnerin Rebecca Gotthilf, Julia Nitschke und der Schriftsteller, Theatermacher und Festivalleiter Kadir Özdemir. Moderiert von Massimo Perinelli, Referent für Migration der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Die Veranstaltung ist Teil des postmigrantischen, queeren Literaturfestivals collecting:dreams 2026. Das Festival findet von 17. – 20.09.2026 in der Initiative Hüttenstraße statt. Alle Informationen und Tickets unter: https://collectingdreamsfestival.de/

Info zu Barrieren: Es gibt eine Zugangsrampe zu den Veranstaltungsräumen.

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Event Detail

19. September 2026 17:00
19. September 2026 18:30
Hüttenstraße 22B, 30165 Hannover

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.