Der Aufstieg rechtsextremer Parteien und rechtspopulistischer Bewegungen und ihr Zuspruch in Teilen der Arbeiter:innenschaft beschäftigt Wissenschaft und Gewerkschaften gleichermaßen. Was bislang weitgehend fehlt sind historische Analysen langfristiger Trends und der Wurzeln des gegenwärtigen Aufschwungs der extremen Rechten, die Arbeitsplatzdynamiken und die Rolle von Gewerkschaften einbeziehen.
Die internationale Konferenz möchte diese Lücke schließen, indem sie die historischen und aktuellen Beziehungen zwischen Gewerkschaften und der extremen Rechten in Europa und Nordamerika ab 1945 in den Fokus rückt. Sie soll einen differenzierten und vergleichenden Dialog darüber fördern, wie die organisierte Arbeiter:innenschaft seit 1945 auf institutioneller Ebene und an der Basis auf rechtsextreme Ideologien, Parteien und Bewegungen reagiert hat.
Tagungssprachen: Deutsch und Englisch; mit Übersetzung