Antifaschismus postmigrantisch – Für eine politische Bildung auf der Höhe der Zeit

Migration ist eine gesellschaftliche Normalität und war es schon immer. Die extreme Rechte wiederum stigmatisiert Migration als eine Bedrohung. Sie hat es in den letzten Monaten und Jahren geschafft, über diesen Diskurs das gesamte politische Koordinatensystem nach rechts zu verschieben. Gerade auch deshalb ist eine Sichtbarmachung (post)migrantischer Perspektiven ein zentrales politisches Korrektiv in der aktuellen Debatte. Denn im Streben nach einem guten Leben unter den Bedingungen von Entrechtung bedeutet Migration immer auch Kampf für eine Erweiterung der Grund- und Freiheitsrechte für alle.

In der Veranstaltung wollen wir darlegen, warum der Antifaschismus heute wesentlich eine (post)migrantische Realität besitzt und die politische Bildung diese Perspektive benötigt, will sie ein wichtiger Hebel zur Stärkung des Antifaschismus sein.

Mit Rebecca Gotthilf, Sozialwissenschaftlerin und politische Bildnerin aus Berlin und Massimo Perinelli, Historiker und Referent für Migration in der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Zur Reihe Salon Bildung 2026

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Event Detail

10. Dezember 2026 18:00
10. Dezember 2026 20:00
Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.