Im Rahmen der Alternativen Rohstoffwoche laden die Heinrich-Böll-Stiftung und Germanwatch ein zu einer Podiumsdiskussion zum Thema einer gerechten und globalen Kreislaufwirtschaft.
Mit einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft können wir viele Probleme im Kontext des Rohstoffabbaus von vornherein verhindern: Denn auf diese Weise kann die Nachfrage nach mineralischen Primärrohstoffen gesenkt und somit der Durck auf Gemeinden in Berbauregionen mittelfristig verringert werden.
Angesichts der aktuellen geopolitischen Situation und des zunehmenden globalen Wettbewerbs um den Zugang zu kritischen Rohstoffen, bekommt Kreislaufwirtschaft eine ganz andere Bedeutung: sie trägt zur Unabhängigkeit Deutschlands und Europas bezüglich kritischen Rohstoffen bei, die nicht zuletzt auch für die Energiewende gebraucht werden. Doch wie verhindern wir das bei dieser Transformation ungleiche Strukturen zementiert und die Fehler der linearen Wirtschaft wiederholt werden?
Im Widerspruch zwischen Handelsbeschränkungen, Partnerschaften auf Augenhöhe und der Verantwortung von Unternehmen, fragen wir: Wie würde eine wirklich gerechte Kreislaufwirtschaft aussehen – und was muss sich ändern, um diese zu erreichen.
Dafür bringt diese Veranstaltung Vertreter des Globalen Südens, politische Entscheidungsträger, Wissenschaft, Unternehmen und die Zivilgesellschaft zusammen, um Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft zu diskutieren, die die globale Gerechtigkeit stärkt.
Informationen:
Annette Kraus
E kraus@boell.de