Der Kollektivplan für Berlin 1946 (2)

Das Kollektiv: Biografisch-institutionelle Netzwerke. Reihe: Vorträge im Max-Lingner-Haus.

„Die radikalste Planung, die Berlin je hatte“ ist 1946 nicht vom Himmel gefallen und auch nicht einer Krankheit geschuldet, die Kritiker „morbus scharounensis“ nennen. Hinter dem Wort „Kollektiv“ verbirgt sich ein Programm, eine Philosophie und eine politische Struktur, die im Interesse einer anderen Stadtentwicklung entdeckt und beerbt werden will. Sie ist genauso «berlinisch», wie die von Revanchisten gepriesene „Berlinische Architektur“ aus Block, Fluchtlinie und Lochfassade. Der Vortrag beleuchtet die soziale Konfiguration hinter dem Plan und rückt eine baukulturelle Tradition ins Licht, die revolutionäre, pazifistische und naturfreundliche Wurzeln in den zwanziger Jahren hat.

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21. Oktober 2026 19:00
21. Oktober 2026 21:00
Beatrice Zweig Straße 2, 13156 Berlin

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Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.