Trans*, intergeschlechtliche, nichtbinäre und agender Personen (TINA*) begegnen im therapeutischen und psychosozialen Versorgungssystem nach wie vor besonderen Hürden, die von mangelndem Wissen über strukturelle Barrieren bis hin zu direkten Diskriminierungserfahrungen reichen. Wo liegen besonders sensible Punkte im therapeutischen Verlauf, und was braucht es, damit TINA*-Personen, die geschlechtsangleichende Maßnahmen ergreifen möchten, sich gut aufgehoben fühlen?
Gemeinsam wird das Spannungsfeld zwischen aktuellen Leitlinien und gelebter Versorgungspraxis beleuchtet.
Online eingeladen ist Dipl.-Psych. Dr. Gisela Fux Wolf, psychologische*r Psychotherapeut*in mit Fortbildungen u. a. in Feministischer Psychotherapie, Psychotraumatherapie und Systemischer Sexualtherapie, mit Schwerpunkt u. a. auf der Begleitung von TINA*-Personen sowie der Arbeit mit Marginalisierungs- und Diskriminierungserfahrungen. Im Anschluss bleibt ausreichend Raum für Diskussion und Fragen.
An wen richtet sich die Veranstaltung? Menschen, die beruflich mit TINA*-Personen arbeiten oder dies anstreben (Psychologie, Sozialer Arbeit, Medizin, Physiotherapie, Pädagogik), sowie alle Interessierten.
Hinweis: Die Veranstaltung ist kein Beratungs- oder Selbsterfahrungsformat.
Gemeinsam mit Kritischer Psychologie Jena