Linke Kunst gestalten: Das Internationale Büro Revolutionärer Künstler in den 1930er Jahren

Moskau, Anfang der 1930er Jahre: linke Künstler:innen aus Europa und den USA trafen sich im Internationalen Büro Revolutionärer Künstler — angelockt von der Sowjetunion, getrieben von politischer Verfolgung und oft auch wirtschaftlicher Not. Das Büro entstand nicht als staatliche Institution, sondern als Zusammenschluss praktizierender Künstler:innen, die linke Kunst weltweit bündeln und vernetzen wollten. Obwohl es dezidiert politische Kunst förderte und sich von der sowjetischen Kulturpolitik instrumentalisieren ließ, gerieten die ästhetischen Positionen seiner Mitglieder:innen oft in Widerspruch zum Diktat des Sozialistischen Realismus. Der Vortrag beleuchtet diesen vergessenen Versuch einer Kunst-Internationale und die Künstler:innen, die sie mit Leben füllten.

Vortrag von Daniel Bulatov (Daniel Bulatov ist Kurator und Kunsthistoriker mit dem Schwerpunkt auf der Kunst des 20. Jahrhunderts. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Puschkin-Museum für Bildende und promoviert derzeit an der Universität Münster)

Moderation: Martina Renner

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Helle Panke und Max-Lingner-Stiftung.

Max-Lingner-Haus, Beatrice Zweig Straße 2, 13156 Berlin

Kosten: 5,00 Euro / 3,00 Euro ermäßigt

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Event Detail

23. September 2026 19:00
23. September 2026 21:00
Beatrice Zweig Straße 2, 13156 Berlin

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.