Extremismus und der Mangel an staatlicher Reaktionsfähigkeit?

Prävention, Intervention und Repression gegen Extremismus und Antisemitismus.

Veranstaltung 3 aus der Reihe „Israelbezogener Antisemitismus in Deutschland“.

Der Anschlag der Hamas auf Israel im Oktober 2023 hat in unserer Gesellschaft etwas sichtbar gemacht, was in der gesellschaftlichen Mitte als überwunden galt: Antisemitismus. Sind nicht der besondere Schutz und die Unterstützung Israels in Deutschland Staatsräson? Und hatte man Antisemitismus nicht überwiegend im rechtsextremen Spektrum ausgemacht? In den letzten Wochen wird deutlich, wie weit er auch im linken Spektrum verbreitet ist. Ist ihm die sozial unterdrückte Arbeiterklasse abhandengekommen? Und wurde der Opferstatus auf die Palästinenser ethnisch-kulturell übertragen? Dann befände sich Israel in der kolonialistischen Rolle des weißen Unterdrückers, sodass man ihm abspricht, das Opfer zu sein, während die Hamasterroristen als Widerstandskämpfer heroisiert werden. Diese Einstellung führt auch in Deutschland täglich zu Angriffen auf Juden. Erst wenn wir verstehen, dass Antisemitismus das ganze politische Spektrum betrifft, werden wir ihm begegnen können.

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Event-Infos

27. Februar 2024 18:30
27. Februar 2024 21:00
Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin

Veranstalter

Konrad-Adenauer-Stiftung
zentrale@kas.de
Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich national und international durch politische Bildung für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit ein. Wir fördern und bewahren freiheitliche Demokratie, die Soziale Marktwirtschaft und die Entwicklung und Festigung des Wertekonsenses.